Gutscheinaffe auf Facebook

Viele von euch werden es sicher wissen und vielleicht auch schon den „Gefällt mir“ Button gedrückt haben. Django der Gutscheinaffe ist natürlich auch bei Facebook und freut sich immer wieder über neue Fans.
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Facebook kennen bestimmt die meisten von euch und lieben es. Wenn man sich nach der ersten Verwirrtheit erst einmal dort zurechtfindet, dann packt einen das Facebook-Fieber auch und man verfolgt gern die Statusmeldungen, die Bilder und Kommentare von Freunden und ist auch selbst mitten im Geschehen. Facebook ist wohl das bekannteste und gleichzeitig beliebteste soziale Netzwerk auf der ganzen Welt.

Soziale Netzwerke stehen umgangssprachlich für eine Form von Netzgemeinschaften, welche technisch durch Webanwendungen oder Portale beherbergt werden. Im Englischen existiert der präzisere Begriff des social network service. Die deutschen Begriffe „Gemeinschaftsportal“ oder „Online-Kontaktnetzwerk“ sind eher weniger gebräuchlich. Facebook ist mit Abstand das berühmteste und bekannteste soziale Netzwerk. Und auch wenn Facebook es am Anfang schwer hatte, auf dem deutschen Markt Fuß zu fassen, wurde dieses überwunden. Seit 2009 gehört Facebook zum größten sozialen Netzwerk Deutschlands.

Facebook Funktionen und Nutzer

Der Kult im Facebook ist groß. Im August 2008 meldete Facebook 100 Millionen Nutzer, im Februar 2010 waren es bereits 400 Millionen Nutzer und Anfang 2011 sogar über 600 Millionen. Facebook bietet typische Funktionen für ein soziales Netzwerk. Jeder Nutzer verfügt über eine eigene Profilseite, auf der er sich vorstellen und Fotos oder auch Videos hochladen kann. Eine Pinnwand ermöglicht es anderen Nutzern öffentlich sichtbare Nachrichten zu hinterlassen. Auch das Senden und Empfangen von privaten Nachrichten ist für jeden Nutzer möglich. Ein Chat bietet die Möglichkeit einer persönlichen Kontaktaufnahme. Freunde können zu Gruppen und Events eingeladen werden. Facebook verfügt zudem über einen Marktplatz, auf dem Benutzer Kleinanzeigen aufgeben und einsehen können. Durch eine Beobachtungsliste wird man über Neuigkeiten, z. B. neue Pinnwandeinträge, Fotos oder Videos oder Statusmeldungen auf den Profilseiten von Freunden informiert.

Die Benutzer auf Facebook sind in Universitäts-, Schul-, Arbeitsplatz- und Regionsnetzwerke eingeteilt. Jeder Nutzer hat die Möglichkeit auch Inhalte, wie Fotos, Freunde oder andere Informationen für andere unsichtbar zu machen oder Nutzer mit denen man nicht befreundet ist vom Inhalt der Seite auszuschließen.

Finanzierung von Facebook

Soziale Netzwerke wie auch Facebook finanzieren sich durch Mitgliedsbeiträge sowie verschiedene Formen von Werbung und Sponsoring. Da die Zahlungsbereitschaft der Nutzer zumeist gering ist, setzen die meisten Betreiber auf Anzeigenerlöse. Vielleicht hast auch du schon einmal bei Facebook die Werbung an der Seite gesehen und konntest gar nicht mehr widerstehen und musstest dir direkt was kaufen.

Da die Dienstbetreiber Zugriff auf den sozialen Graphen der beherbergten Netzgemeinschaft haben, also wissen, welches Mitglied mit welchen anderen Mitgliedern in Relation steht, verfügen diese über eine kommerziell interessante Informationsbasis, etwa für Zielgruppen gerichtete Werbung.

Auch Unternehmen nutzen Soziale Netzwerke wie Facebook zur Kommunikation der Mitarbeiter, aber auch zur Öffentlichkeitsarbeit. Eigene Dienstleister beraten und unterstützen sie dabei.

Kritik an Facebook

Trotz Popularität taucht natürlich auch immer die Kritik über Facebook auf. Die Kritik richtet sich in erster Linie auf die Veröffentlichung privater Informationen im Internet, die zu persönlichen Nachteilen führen kann, sei es durch eigene Unvorsichtigkeit oder Sicherheitslücken beim Dienst oder Nutzer. Im Extremfall können die Daten für sogenanntes Cyber-Mobbing verwendet werden, wovon viele sicherlich auch schon durch die Medien erfahren haben. Um einen solchen Missbrauch der Daten auszuschließen, ist es besser das Profil nicht öffentlich zu machen.

Soziale Netzwerke

Soziale Netzwerke, deren Funktion über die reinen Webforen oder Chats hinausgehen existieren schon seit Mitte der 1990er Jahre. Eines der ersten Beispiele ist die 1995 gegründete US-amerikanische Schulfreunde-Community Classmates.com. Derartige Websites blieben jedoch weitgehend unbekannt. Seit 2003 setzte dann auf dem Sektor ein Boom ein. My-Space, Yooliety oder Orkut. Später wurden Lokalisten und auch Studi- und danach auch Schüler- und Meinvz gegründet.

Geschichte von Facebook

Im Februar 2004 ging Facebook an den Start, zuerst nur für Studenten der Havard Universität. Nach und nach wurde das Netzwerk für Studenten anderer US-Universitäten, Highschoolschüler und schließlich für beliebige Nutzer auch außerhalb der Vereinigten Staaten freigegeben.

Im Oktober 2007 kündigte Google die OpenSocial-Initiative an. Dadurch wurde es möglich, Inhalte verschiedener Sozialer Netzwerke durch eine einheitliche Methode zusammenzuführen.
Microsoft kaufte am 25. Oktober 2007 einen Anteil von 1,6 Prozent an Facebook und bezahlte dafür 240 Millionen US-Dollar. Durch diese Transaktion wurde Facebook auf dem Papier 15 Milliarden US-Dollar wert. Wirklich Wahnsinn! Vorher wurde ein ähnliches Angebot seitens Google abgelehnt und ein Betrag von einer Milliarde US-Dollar, den Yahoo! bezahlen wollte, um Facebook zu übernehmen, nicht angenommen.

Im März 2008 hat AOL, die Internettochter des amerikanischen Medienkonzerns Time Warner, das 2005 gegründete Soziale Netzwerk Bebo für 850 Millionen US-Dollar (ca. 545 Millionen Euro) gekauft. Bebo hatte zur Zeit der Übernahme nach eigener Aussage etwa 40 Millionen Nutzer und ist vor allem in Großbritannien populär.

Im August 2008 meldete Facebook 100 Millionen Nutzer, im Februar 2010 waren es bereits 400 Millionen Nutzer, am 21. Juli 2010 eine halbe Milliarde Nutzer und mittlerweile (Stand 31.01.2011) sind es über 600 Millionen Nutzer und es werden täglich mehr.

Gründung von Facebook

Mark Zuckerberg entwickelte Facemash, den Vorgänger von Facebook, im Oktober 2003, während er an der Harvard Universität war. Dem Harvard Crimson zufolge war diese Website vergleichbar der Website Hot or Not, es stellte ein Bewertungssystem für jede Studentin am Campus dar.
Mark Zuckerberg gründete das Unternehmen am 4. Februar 2004 und entwickelte Facebook gemeinsam mit den Studenten Eduardo Saverin, Dustin Moskovitz und Chris Hughes im Februar 2004 an der Harvard University ursprünglich nur für die dortigen Studenten. 2004 stieg auch Sean Parker (Mitbegründer von Napster) als Berater in das Facebook-Team ein und bekam 7% Anteile an Facebook. Nachdem Parker wegen Kokainbesitzes verhaftet worden war, war er dazu gezwungen Facebook zu verlassen. Später wurde die Website für Studenten in den Vereinigten Staaten freigegeben. Weitere Expansionsschritte dehnten die Anmeldemöglichkeit auch auf High-Schools und auf Unternehmensmitarbeiter aus. Im September 2006 konnten sich auch Studenten an ausländischen Hochschulen anmelden, später wurde die Seite für beliebige Nutzer freigegeben. Im Frühjahr 2008 wurde die Website in den Sprachen Deutsch, Spanisch und Französisch angeboten, ab zweitem Quartal 2008 folgten weitere Sprachen, so dass heute über 80 Lokalisierungen angeboten werden. Wirklich toll.

Facebookmobil

Der Boom um Facebook ist groß und wächst täglich. Viele Unternehmen und Webseiten arbeiten mit Facebook zusammen. Wenn Du über ein Internethandy verfügst, dann kannst du auch mit den Apps auf Facebook chatten und interagieren. Facebook mobil gibt es für das Windows Mobile, BlackBerry, Apple iPhone/iPod touch, S60, Android, HP webOS, bada etc.. Außerdem gibt es drei mobile Portale für mobile Browser mit und ohne Sensorbildschirm-Unterstützung, sowie einer rein Text-basierenden Seite, die aus einigen ausgewählten Handynetzen kostenlos erreichbar ist.

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